Rappoltenkirchen im Spiegel landeskundlicher Bücher
Seite 98:
Über einen Baumriesen, der leider seinem Untergang entgegen geht, berichtet Karl Lukan 1980 in seinem „Wienerwaldbuch“: (Seiten 98-99 wortwörtlich):
Oberhalb vom „Römergrab“, am Südhang des Haaberges (409 m), befindet sich die sogenannte „Tausendjährige Eiche“. Obwohl sie von der Zeit schon etwas zerzaust wurde, degradiert sie noch immer alle Bäume der Umgebung zu etwas höherem Buschwerk. Schon von weitem ist sie zu sehen, fast 7 Meter beträgt der Umfang ihres Stammes.
1928 wurde die „Tausendjährige Eiche“ zum Naturdenkmal erklärt. Aber seit damals ist nun auch schon wieder einige Zeit vergangen; der Baum begann allmählich „das Alter zu spüren“, und einige Äste wurden morsch, bildeten eine „Gefahr für Mensch und Tier“.
Welche Maßnahmen man ergriff? Ob man einen Zaun um den Baum errichtet?
Keineswegs! Man fand eine österreichische Lösung: Man strich ihn aus der Liste der „Naturdenkmäler“. Die Behörde ist für den Baum nicht mehr verantwortlich…
(Zitat Ende)
Stand der Abschrift: 17.11.2007. Veröffentlicht am 2.11.2024.