Digitalisierung des Leitungskatasters der Marktgemeinde Sieghartskirchen

Foto für Digitalisierung des Leitungskatasters der Marktgemeinde Sieghartskirchen

Gemeinderat Josef Brandfellner, Baumeister Ing. Peter Trattner, Baudirektor Bauamtsleiter Ing. Gerald Frischengruber, Geschäftsführende Gemeinderätin Susanne Arnold, Amtsleiter OSekr. Andreas Knirsch, Geschäftsführender Gemeinderat Karl Heiß, Bürgermeisterin Josefa Geiger; ©Marktgemeinde Sieghartskirchen

In der Marktgemeinde Sieghartskirchen wurde in den letzten Jahrzehnten viel in die Errichtung von Kanalisationsanlagen und Wasserleitungsnetze investiert.

Das zukünftige Augenmerk wird auf die nachhaltige Bewirtschaftung und Werterhaltung dieses geschaffenen Anlagevermögens zu richten sein. Der digitale Leitungskataster ist eine optimale Lösung für die Umsetzung dieser Nachhaltigkeit. Er dokumentiert und visualisiert das vorhandene Leitungsnetz sowie die dazugehörigen Bauwerke und deren spezifische Daten (Lage, Höhe, Dimension, Materialien, Zustandserhebung, etc.). Per Knopfdruck stehen alle notwendigen Informationen zur Verfügung.

„Ein digitaler Leitungskataster unterstützt auch die professionelle Arbeit unseres Bauamtes erheblich. Die Pläne der Kanaleinbauten von Privathäusern sind oft mit Messpunkten wie Bäumen neben den Grundstücken erstellt worden, die heute bereits nicht mehr vor Ort zu finden sind “, so Amtsleiter Andreas Knirsch über die Notwendigkeit der Digitalisierung.

Für die Digitalisierung des ersten Abschnittes mit 32600 Laufmeter Kanal und 24000 Laufmeter Wasserleitungsnetz wurde eine Ausschreibung durchgeführt. Als Bestbieter konnte mit einstimmigem Beschluss des Gemeinderates die Firma Bmst. Ing. Peter Trattner Planung und Bauleitung GmbH um € 200.000,- beauftragt werden.

„Ich möchte mich auch für die Unterstützung des Landes Niederösterreichs im Rahmen der Umsetzung des digitalen Leitungskatasters bedanken. Durch dieses Projekt ist eine moderne Verwaltung gesichert und eine nachhaltige Bewirtschaftung und Werterhaltung unserer Einbauten möglich“, so Bürgermeisterin Josefa Geiger.


24.03.2020